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LASIK - Laser in Situ Keratomileusis ist seit 15 Jahren die weltweit bevorzugte Behandlung von Fehlsichtigkeit. LASIK bedeutet die gezielte Modellierung der Hornhautoberfläche mit Hilfe eines Laserstrahles. Ziel ist dabei, den Brechwinkel der eingehenden Lichtstrahlen so zu verändern, dass der Brennpunkt so nahe wie möglich am Punkt des schärfsten Sehens liegt.
Voruntersuchung
Hat sich ein Patient für eine LASIK Behandlung entschieden, erfolgen eine Reihe von Voruntersuchungen durch den Augenarzt. Der Brechwert der Augen wird dabei genau bestimmt und eine Darstellung der Hornhautoberfläche ermittelt.
Vorbereitung
Unter Berücksichtigung der ermittelten Untersuchungsdaten erfolgt nun die ambulante Laserbehandlung. Betäubende Augentropfen werden vor Behandlungsbeginn verabreicht und machen den kurzen Eingriff schmerzfrei. Nach Einsetzen eines Lidsperrers, die ein unbeabsichtigtes Schlie?en des Auges verhindert, setzt der Arzt ein ringförmiges Präzisionsgerät auf das Auge. Mit Hilfe des Präzisionsgerätes erzeugt der Arzt einen runden Deckel in der obersten Hornhautschicht. Die eigentliche Hornhaut oder umliegendes Gewebe werden hierbei nicht verletzt. Danach wird das Gerät wieder vom Auge entfernt. Der Arzt klappt nun vorsichtig den Deckel zur Seite.
Behandlung
Als nächstes erfolgt die eigentliche Laserbehandlung. Diese dauert nur wenige Sekunden, im Normalfall nicht mehr als eine Minute. Bei kurzsichtigen Patienten wird die Hornhaut in der Mitte abgeflacht, bei weitsichtigen Patienten wird das Hornhautgewebe am Rand abgetragen, um die Krümmung zu verstärken. Schnelle, unbeabsichtigte Augenbewegungen des Patienten werden mit Hilfe von Infrarotkameras erfasst und mitverfolgt, so dass jeder Laserimpuls genau an seinem vorgesehenen Ziel platziert wird. Am Ende der Laserbehandlung wird der Hornhautdeckel wieder an seine ursprüngliche Position zurückgeklappt. Der Patient hat sofort Sehfähigkeit, die sich bald stabilisiert. Je nach Bedarf bekommt der Patient Augentropfen und Augenschutzklappen mit nach Hause. Die Schutzklappen sollen unbeabsichtigtes Reiben der Augen in der Nacht verhindern. Der Heilungsprozess ist nach wenigen Wochen vollständig abgeschlossen.
Nur wer auf eine Brille oder Kontaktlinsen angewiesen ist, wei? wie lästig diese oft sein können. Trockene Augen, Druckstellen und damit verbundene Kopfschmerzen, verlorene Linsen oder verlegte Brillen sind nur einige Probleme, mit denen sich Brillen- und Kontaktlinsenträger Tag für Tag konfrontiert sehen. Trotz der sensationellen Erfolge bei der millionenfach durchgeführten LASIK- Behandlungen scheuen viele Menschen dennoch vor einer Laser-Behandlung zurück. Da sich dieses nur auf mangelnde Information zurückführen lässt, möchten wir Ihnen hier ausführlich den Ablauf einer Sichtkorrektur vom ersten Gespräch bis zum erfolgreichen Wiederherstellen Ihrer Sehkraft beschreiben. Denn: wenn Sie wissen was auf Sie zukommt, werden Sie sich beruhigter für eine Behandlung entscheiden können.
Ausführliche Beratung
Nicht alle Menschen können sich einer Laserkorrektur unterziehen. Ob die Behandlung bei Ihnen angewendet werden kann, ist Thema einer ausführlichen Untersuchung und Beratung mit dem Augenarzt. Hier wird geklärt, ob Sie unter bestimmten Krankheiten (wie z. B. Diabetes oder Grauem oder Grünen Star, etc.) leiden, die eine OP beeinträchtigen könnten. Zudem beantwortet Ihr Arzt Ihnen alle Fragen zu den Erfolgschancen aber auch zu Risiken und Nebenwirkungen. Auch der Behandlungsablauf wird in aller Ruhe erklärt.
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