Die Refraktive Chirurgie ist eine augenärztliche Behandlungsmethode zur endgültigen Beseitigung oder Reduktion von Lichtbrechungsfehlern unter Verzicht auf Brille oder Kontaktlinsen. Die Bezeichnung "Refraktive Chirurgie" wird für zahlreiche Methoden wie LASIK sowie Phakische Intraokularlinsen, benutzt.
Nicht immer werden Brillen gut vertragen
40% aller Menschen in Westeuropa benötigen vor dem 45. Lebensjahr eine Brille oder Kontaktlinsen, um ihre Fehlsichtigkeit zu korrigieren.
Der höher Fehlsichtige hat Verkleinerungs- (bei Kurzsichtigkeit) oder Vergrößerungseffekte (bei Weit oder Übersichtigkeit) in Kauf zu nehmen, Randbereiche der Brillengläser sind optisch verzerrt und irritieren beim Seitwärtsblick (Rückwärts einparken) oder beim Blick nach unten (Treppensteigen).
Viele stört schlicht das Druckgefühl am Nasensteg, sie sind beschlagene Gläser bei Raumwechsel in der kalten Jahreszeit leid oder fühlen sich bei sportlichen Aktivitäten behindert. Kontaktlinsen bedeuten eine wertvolle Alternative. Die Verträglichkeit des Linsentragens an sich ist jedoch nicht immer gegeben.
Für alle diejenigen, die ihre Fehlsichtigkeit dauerhaft korrigieren lassen wollen, bieten sich ein Laserverfahren oder andere operative Techniken an.