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Die Augenlider haben für die Augen eine wichtige Funktion. Sie schützen das Auge gegen Umwelteinflüsse und Verletzungen und sorgen gemeinsam mit den Tränendrüsen für eine stetige Befeuchtung der Augenoberflächen.

Ihre Funktion des normalen Öffnens muss sichergestellt sein, um keine Behinderung beim Sehen hervorzurufen. Sollten derartige erhaltende oder wiederherstellende Lidveränderungen angezeigt sein, bedarf es einer Operation. Eine Operation wird vorgenommen bei Lidfehlstellungen aufgrund von Lidhauterschlaffungen (normalerweise altersbedingt) oder Geschwüren (z.B. Hagelkorn) und Ablagerungen oder bei Lidtumoren.

Als Blepharoplastik (Lidplastik) bezeichnet man Eingriffe der plastischen Chirurgie des oberen und unteren Lidrands, wobei überschüssige Haut und übermässiges Fett am Augenrand beseitigt werden. Auch herabhängende Augenbrauen oder Lider können gleichzeitig behoben werden.

Das Chalazion (Hagelkorn)
Wenn ein Augenlid anschwillt da sich im Lidinneren Ansammlungen bilden, spricht man von einem Gerstenkorn. Es ist unangenehm, aber nicht schmerzhaft und kann nach einer Erkältung, einer Bronchitis, einer Konjunktivitis oder einer Allergie auftreten. Das Hagelkorn kommt häufig bei Kindern vor und bei Personen, deren Haut und Aussonderungen fettig sind, oder bei Personen mit wiederholten Lidrandentzündungen und bei trockenem Auge.

Was kann man tun?
Sofortmassnahmen sind nicht dringend erforderlich. Meistens verordnet der Augenarzt eine Salbe, und das Hagelkorn verschwindet innerhalb von drei Wochen. Sollte das nicht der Fall sein, kann die Zyste bei örtlicher Betäubung ausgeschält werden. Im Allgemeinen kann man am nächsten Tag wieder arbeiten, sollte direkt nach dem Reingriff aber nicht Auto fahren.