| Aufbau des Auges |
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Wie in der Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse.
Wie ist das Auge aufgebaut?
Das Auge hat die Form einer Hohlkugel. An der nach aussen gerichteten Seite des Auges befindet sich die Hornhaut, welche von den Lidern geschützt wird.
Im Inneren der Kugel spannt sich die Regenbogenhaut (Iris), die das Auge in einen kleineren vorderen Abschnitt und in einen erheblich grösseren hinteren Augenabschnitt teilt. In der Mitte des Auges und damit in der Mitte der Iris befindet sich die sichtbare Pupille.
Der Bereich vor der Iris heisst vordere Augenkammer. Der Bereich nach der Iris ist der Glaskörperraum. Der Glaskörperraum ist mit einer gallertartigen, farblosen und durchsichtigen Masse angefüllt, dem Glaskörper. Hinter der Pupille liegt auf der vorderen Fläche des Glaskörpers die Linse.
Diese Linse ist mit seitlichen Fasern an der muskulösen Vorwölbung der Augeninnenwand aufgehängt. Der Glaskörperraum ist rundherum von Netzhaut ausgekleidet. An der Unterseite besitzt die Netzhaut eine einzelne Schicht pigmentierter Zellen, deren Intaktheit für die Funktion der Netzhaut von grosser Wichtigkeit ist.
Das durch die Hornhaut und die Linse einfallende Licht wird auf der Netzhaut gebündelt und lässt dort ein Bild entstehen, dass über den Sehnerv zum Gehirn weitergeleitet wird.
Der für das Erkennen kleiner Gegenstände und für das Lesen wichtigste Bereich liegt gegenüber der Pupille und wird bezeichnet als zentrale Netzhaut oder Makula. Der Punkt des schärfsten Sehens, die Sehgrube (Fovea) befindet sich genau in der Mitte der Makula.